Presse    Kontakt    Mitgliedschaft    Impressum    Datenschutz    Freitag, 26.08.2016   




















Tipps für den Alltag

| Aktiv in der Schwangerschaft |
Beckenbodengymnastik während der Schwangerschaft beugt Inkontinenz vor und erleichtert die Geburt. Sobald das Kind auf der Welt ist, sollten Sie mit der Rückbildungsgymnastik beginnen.

  • Reduzieren Sie Ihr Gewicht! Überflüssige Pfunde belasten den Beckenboden.
  • Ernähren Sie sich ballaststoffreich. So müssen Sie beim Stuhlgang nicht pressen.
  • Nehmen Sie sich Zeit beim Wasserlassen und vermeiden Sie es auch hier zu pressen.
  • Trinken Sie viel (2 Liter pro Tag), um sich vor Blasensteinen und Infektionen zu schützen.
  • Meiden Sie im Gegenzug harntreibende Getränke wie Kaffee, schwarzen Tee oder Bier.
  • Treiben Sie Sport. Besonders geeignete Sportarten sind Schwimmen, Radfahren, Wandern und Gymnastik, wohingegen Tennis, Squash oder Joggen den Beckenboden unnötig strapazieren.
  • Urin greift die Haut an. Deshalb sollten Sie sich nach jedem ungewollten Harnverlust mit einer ölhaltigen Waschcreme (keine Seife) reinigen, die Haut mit Emulsionen pflegen und die Inkontinenzvorlagen regelmäßig wechseln.
  • Tragen Sie luftdurchlässige und weite Kleidung mit einfachen Verschlüssen, die schnell zu öffnen sind.
  • Probieren Sie aus, mit welchen Hilfsmitteln Sie am besten zurechtkommen. Aufsammelnde Hilfsmittel wie das Kondomurinal für Männer fangen den Urin in einem Sammelbehälter auf, der in der Regel am Oberschenkel befestigt wird. Zu den aufsaugenden Hilfsmitteln gehören Einlagen und Vorlagen, deren Prinzip einer Monatsbinde ähnelt.
Tipps zur Vorbeugung einer Harnwegsinfektion

  • Viel trinken: Spricht aus medizinischen Gründen nichts dagegen, sind mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag ideal, um die Blase ausreichend zu spülen. Wasser, Früchte- oder Kräutertees sind besonders geeignet. Zitrussäfte, Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee sollten nur in Maßen getrunken werden.
  • Ausgewogen ernähren: Eine eiweißreiche Mischkost ist ideal. Scharfe Gewürze und Salz können die Blase reizen.
  • Unterkühlung vermeiden: Das Sitzen auf kaltem Untergrund oder kalte Füße können die Abwehrkräfte der Blase schwächen und eine Infektion begünstigen. Nasse und verschwitzte Kleidung sowie nasse Badesachen sollten so bald wie möglich gewechselt werden.
  • Nicht einhalten: Bei Harndrang sollte der Urin nicht zu lange eingehalten werden. Häufiges Wasserlassen spült die Keime aus der Blase, bevor sie sich vermehren können.
  • Nicht pressen: Beim Wasserlassen sollte man gerade sitzen und eine Anspannung vermeiden. Andernfalls wird die Blase nicht immer vollständig entleert.
  • Richtige Toilettenhygiene: Nach dem Stuhlgang ist es wichtig, sich von vorn nach hinten zu reinigen, damit keine Bakterien in die Harnröhre gelangen können.
  • Nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette: Vor und vor allem nach dem Geschlechtsverkehr sollte die Toilette aufgesucht werden – beim Wasserlassen werden eventuell übertragene Keime direkt wieder ausgespült.
  • Beim Waschen nicht übertreiben: Die tägliche Intimhygiene sollte nicht übertrieben werden: Allzu häufiges Waschen sowie die Verwendung von Desinfektionsmitteln, Seife, Intimlotionen oder –sprays greifen den Säureschutzmantel der Haut an und fördern Vaginal- und Blaseninfektionen.
  • Frische Baumwollunterwäsche: Unterwäsche sollte nicht zu eng auftragen und bei 60 oder 90 Grad waschbar sein. Baumwolle ist am besten geeignet.
  • Bei wiederholten Problemen zum Arzt: Bei häufigen vaginalen Infekten sollte der Frauenarzt aufgesucht werden, denn sie sind ein Risikofaktor für Blaseninfektionen.
  • Mit Präparaten vorbeugen: Als Hausmittel zur Vorbeugung einer Blasenentzündung werden oftmals pflanzliche Präparate eingesetzt, wie beispielsweise Bärentraube, Brunnenkresse, Kapuzinerkresse, Eukalyptus, Meerrettich und Cranberry. Außerdem gibt es Präparate mit der natürlichen Aminosäure L-Methionin, die den Urin innerhalb des natürlichen pH-Bereichs leicht ansäuern und dadurch die Vermehrung von E. coli Bakterien verhindern – den häufigsten Auslösern einer Harnwegsinfektion.
Progressive Muskelentspannung
Legen Sie sich mit dem Rücken auf eine bequeme Unterlage und lassen die Arme locker neben dem Oberkörper liegen. Atmen Sie ruhig und gleichmäßig.

1.

 

Fäuste ballen

Ballen Sie die rechte Hand zur Faust und halten Sie die Spannung für einen Moment – ungefähr fünf Sekunden – und öffnen Sie die Hand anschließend wieder.

Wiederholen Sie dasselbe mit der linken Hand.

 
 

2.

 

Flexen

Ziehen Sie die Zehen des linken Fußes in Richtung Knie und halten Sie diese für fünf Sekunden in dieser Position. Die Ferse bleibt bei dieser Übung auf dem Boden.

Wiederholen Sie dasselbe mit dem rechten Fuß.

 
 

3.

 

Fäuste ballen

Wiederholen Sie Übung 1 mit beiden Händen gleichzeitig.

4.

 

Flexen

Wieder holen Sie Übung 2 mit beiden Füßen gleichzeitig.

5.

 

Arme anspannen

Drehen Sie den rechten Arm leicht zum Körper und spannen Sie ihn dabei an. Halten Sie ihn kurz in dieser Position und lassen ihn dann wieder locker.

Wiederholen Sie dasselbe mit dem linken Arm.

6.

 

Beine anspannen

Drehen Sie das linke Bein leicht nach innen und spannen Sie es dabei an. Halten Sie es kurz in dieser Position und lassen es dann wieder locker.

Wiederholen Sie dasselbe mit dem rechten Bein.

7.

 

Arme und Beine anspannen

Wiederholen Sie die Übungen 5 und 6 gleichzeitig, spannen Sie also Arme und Beine gleichzeitig an und entspannen nach einem Moment wieder.

8.

 

Diagonal anspannen

Wiederholen Sie dasselbe diagonal, spannen Sie also den rechten Arm und das linke Bein an. Wiederholen Sie dasselbe mit dem linken Arm und dem rechten Bein.

Versuchen Sie, sich die Momente der Anspannung und Entspannung bewusst zu machen. So lernen Sie, auch im Alltag auf Verspannungen zu achten und diesen gezielt entgegen zu wirken.
   nach oben